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Geschichte

28 Kurse

Info & Anmeldung: Tel.: 08122 9787-0, E-Mail

Doris Fähr
Geschäftsführerin & Programmbereich Gesellschaft

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Weibsbilder und Frauenzimmer Die schönsten Frauenportraits aus 4 Jahrhunderten in der Alten Pinakothek
Mi. 08.02.2023 10:15
München
Die schönsten Frauenportraits aus 4 Jahrhunderten in der Alten Pinakothek

Frauenbilder locken uns in die Alte Pinakothek. Wir freuen uns über prächtige Kleider und gewagten Faltenwurf, über glänzende Augen und zarten Teint, über rätselhaftes Beiwerk und üppige Arrangements. Die Gemälde geben uns einen Einblick in die Lebenswelten, die Weltanschauungen, Religion und Politik und schließlich in die Mode der Zeit. Wir besuchen mit einer kleinen Gruppe von maximal 12 Personen bei dieser Führung auch die kleineren Kabinette, die bei den meisten Führungen sonst ausgespart werden müssen. Zggl Eintritt.

Kursnummer B2602
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Gebühr: 13,00
Dozent*in: Petra Rhinow
Landwirtschaftliche Tierhaltung in Deutschland 1945-1990
Mi. 08.02.2023 19:30
online

Im Stall von 1990 erinnerte wenig an das dortige Geschehen vierzig Jahre zuvor. Neue Tiere produzierten die begehrtesten Lebensmittel der Konsumgesellschaft, Fleisch, Milch und Eier, so günstig wie noch nie. Gleichzeitig verschwanden sie hinter die Kulissen des gesellschaftlichen Lebens. In beiden deutschen Staaten sahen Agrarpolitik, Tierzucht, Tiermedizin, Agrarwissenschaft und die Bauern und Bäuerinnen vor Ort in einer Rationalisierung der Tierhaltung die vielversprechendste Möglichkeit, Anschluss an die Entwicklungen der Wohlstandsgesellschaft zu halten. Veronika Settele untersucht die Entwicklung der industrialisierten Massentierhaltung und zeigt dabei zugleich, warum sie trotz ihrer enormen ökonomischen Erfolge seit den 1970er Jahren Gegenstand einer kritischen Diskussion wurde. Veronika Settele ist Historikerin an der Universität Bremen. Sie wurde 2020 von der VolkswagenStiftung  für die beste wissenschaftliche Nachwuchspublikation ausgezeichnet.

Kursnummer B1310
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Gebühr: kostenlos, bitte anmelden
Inflation und Globalisierung - von 1850 bis heute
So. 12.02.2023 19:30
online

Was ist der Motor für die Globalisierung? Welche Rolle spielen dabei Preisentwicklung, Warenverknappung und Inflation? Eine Antwort kann in der Analyse unseres kollektiven gegenüber Krisen liegen. Mit den Hungersnöten ab 1840 über die Hyperinflation 1923, die Ölkrise der 1970er-Jahre, die Finanzkrise 2008/09 bis zur Coronakrise werden große wirtschaftliche Schockmomente identifiziert. Und mit dem Ukrainekrieg und der Energiekrise bahnt sich bereits der nächste Schockmoment an. In dem Vortrag werden die Mechanismen, die diese Schocks prägen, analysiert. Harold James ist Professor für Geschichte und internationale Politik an der Universität Princeton. Er zählt weltweit zu den renommiertesten Wirtschaftshistorikern der Gegenwart.

Kursnummer B1311
Die Höhepunkte der Residenz in München
Fr. 24.02.2023 15:00
München

Vom Antiquarium bis zur Königlichen Wohnung: Wir besuchen die Highlights der Münchner Residenz. Prächtige Säle, intime Zimmer und viele originelle Geschichten aus dem bayrischen Königshaus laden zu einem kurzweiligen Ausflug ein. Zuzüglich Eintrittsgebühr, Treffpunkt vor dem Foyer des Residenzmuseums im Innenhof.

Kursnummer A2516
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Gebühr: 13,00
Dozent*in: Petra Rhinow
Die Cum-Ex-Files Der Raubzug der Banker, Anwälte und Superreichen - und wie ich ihnen auf die Spur kam
Mi. 01.03.2023 19:30
online
Der Raubzug der Banker, Anwälte und Superreichen - und wie ich ihnen auf die Spur kam

Es ist der größte Steuerraub der Geschichte: Über Jahre ließen sich Banken und reiche Anleger mithilfe skrupelloser Anwälte Steuern vom Finanzamt erstatten, die sie nie gezahlt hatten. Mit anderen Worten: Sie stahlen unser aller Geld. Allein in Deutschland beläuft sich der Steuerschaden durch Cum-Ex und ähnliche Betrügereien auf circa 36 Milliarden Euro, in elf europäischen Staaten und den USA sind es insgesamt etwa 150 Milliarden Euro. Oliver Schröm deckte die schmutzigen Investments von Finanzjongleuren wie Carsten Maschmeyer auf, enthüllte Olaf Scholz' Verstrickung in die Cum-Ex-Affäre von Deutschlands größter Privatbank, und er rief die internationale Investigativkooperation "CumEx-Files" ins Leben. An diesem Abend erläutert er das Prinzip dieses Betrugs und klärt die Dimension der kriminellen Handlungen. Er erzählt von seinen oft abenteuerlichen Recherchen, bei denen er selbst zum Gejagten wurde. Ein Wirtschaftskrimi und ein Sittengemälde zugleich. Oliver Schröm war als freier Journalist für den Stern, Die Zeit und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung sowie Politmagazine der ARD und des ZDF tätig. Er gründete 2010 das Team "Investigative Recherche" beim Wochenmagazin Stern und beschäftigte sich als Leiter des Ressorts überwiegend mit Politik, Wettbetrug im Sport, Extremismus und Geheimdiensten. Von 2011 bis 2015 war er als Nachfolger von Thomas Leif erster Vorsitzender der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche. Ab Juli 2016 arbeitete er beim NDR für die Sendung Panorama. Zum 1. Januar 2018 wechselte er als Chefredakteur zum Recherchezentrum Correctiv. Im November 2019 kehrte er zum NDR zurück, wo er erneut für die Sendung Panorama arbeitet

Kursnummer B1320
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Gebühr: 8,00
Dozent*in: Oliver Schröm
Start up! 1900 - Frauen hinter der Kamera Führung durch die Sonderausstellung des Theatermuseums
Fr. 03.03.2023 14:00
München, Galeriestr. 4a
Führung durch die Sonderausstellung des Theatermuseums

Eine Stadtrundfahrt einmal anders: Mit wechselnden Trambahnlinien erkunden Sie München und lernen dabei die Stadt aus einer anderen Perspektive kennen. Vom Ostbahnhof geht es über den Max-Weber-Platz zum Stachus, von dort zum Kurfürstenplatz und wieder zurück zum Sendlinger Tor, dann Richtung Bogenhausen. "Ganz nebenbei" erfahren Sie Wissenswertes über die Stadt und ihre Geschichte, lernen bis dato unbekannte Ecken kennen. Die Dozentin ist i. d. R. erreichbar unter: 0172/4428082. MVV-Ticket erforderlich (Tagesticket Innenraum M). München, Orleansplatz, Treffpunkt: Trambahnhaltestelle Linie 21 (Richtung stadteinwärts)

Kursnummer B2605
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Gebühr: 12,00
Münchner Geschichten, Tatort u.v.a. Drehortführung im Lehel
Sa. 04.03.2023 14:00
München, Tierschplatz
Drehortführung im Lehel

Im Münchner Stadtteil Lehel wurden viele Serien und Filme gedreht, die kaum noch wegzudenken sind aus der hiesigen Fernsehlandschaft. Ob es die "Münchner Geschichten" mit Günther Maria Halmer und Therese Giehse sind, "Polizeiinspektion 1", "Tatort", "Monaco Franze" oder auch "Meister Eder und sein Pumuckl". Wandeln Sie auf den Pfaden der Fernsehlieblinge und tauchen Sie ein in ihre Welt. Treffpunkt: Tierschplatz, am Brunnen.

Kursnummer B2622
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Gebühr: 15,00
Flowers Forever - Kunsthalle München Blumen in Kunst und Kultur
Mo. 06.03.2023 18:00
München, Theatinerstraße 8
Blumen in Kunst und Kultur

Eine Stadtrundfahrt einmal anders: Mit wechselnden Trambahnlinien erkunden Sie München und lernen dabei die Stadt aus einer anderen Perspektive kennen. Vom Ostbahnhof geht es über den Max-Weber-Platz zum Stachus, von dort zum Kurfürstenplatz und wieder zurück zum Sendlinger Tor, dann Richtung Bogenhausen. "Ganz nebenbei" erfahren Sie Wissenswertes über die Stadt und ihre Geschichte, lernen bis dato unbekannte Ecken kennen. Die Dozentin ist i. d. R. erreichbar unter: 0172/4428082. MVV-Ticket erforderlich (Tagesticket Innenraum M). München, Orleansplatz, Treffpunkt: Trambahnhaltestelle Linie 21 (Richtung stadteinwärts)

Kursnummer B2603
Das Geschäft mit dem Gebrechen Wie Investoren den Pflegesektor auspressen
Mo. 13.03.2023 19:30
online
Wie Investoren den Pflegesektor auspressen

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland nimmt seit vielen Jahren beständig zu. Ein wesentlicher Grund dafür: Medizinischer Fortschritt und veränderte Lebensbedingungen führen zu einer steigenden Lebenserwartung und damit auch zu mehr Bedarf an Pflege und Unterstützung. Im Jahr 2030, so der Pflegereport 2021 der Barmer Ersatzkasse, werden statt heute 4,5 Millionen dann 6 Millionen Menschen Ansprüche auf Leistungen nach der Pflegeversicherung haben. Die damit einhergehenden Probleme sind schon jetzt offensichtlich: Es fehlt an Fachpersonal, oft stimmt die Qualität der Leistungen nicht, in einigen Bereichen wie der Kurzzeitpflege fehlen Plätze. Zugleich ist die finanzielle Belastung der Pflegebedürftigen enorm hoch, die Angehörigen fühlen sich im Stich gelassen und Stress und Leistungsdruck für die Beschäftigten nehmen zu. Gleichzeitig gibt es immer mehr Konzerne, die mit der Pflege viel Geld verdienen - auf Kosten der Pflegebedürftigen wie der Pflegenden. Denn der Pflegesektor ist verstärkt zum Ziel von Kapitalbeteiligungsgesellschaften, sogenannten Private-Equity-Firmen geworden. Mittlerweile sind mehr als 400 Beteiligungsgesellschaften an rund 5500 Firmen mit mehr als einer Million Beschäftigten beteiligt. Diesen Firmen geht es in erster Linie um Rendite, die Pflege ist nur ein rentierliches Geschäft - mit fatalen Folgen für die Betroffenen. Der Vortrag möchte die Entwicklung im Pflegesektor nachzeichnen und die Auswirkungen von Privatisierung und Kommerzialisierung in diesem Bereich diskutieren. Dr. Karl Bronke weiß, von was er spricht: Der Jurist und Sozialwissenschaftler war lange Jahre Abteilungsleiter der Sozialbehörde Bremen. In Kooperation mit der vhs im Norden des Landkreises München

Kursnummer B1226
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Gebühr: 8,00
Die Energiewende um den Klimawandel zu stoppen: Faktische und ethische Betrachtungen einer großen Transformation
Mi. 15.03.2023 19:00
online

Das zentrale Thema der Dreier-Koalition im Herbst 2021 war die Transformation unseres aktuellen Wirtschaftssystems in eine sozial-ökologische Wirtschaft. Die Energiewende steht als DER Schwerpunkt einer sehr ambitionierten Klima- und Wirtschaftspolitik im Mittelpunkt der notwendigen Maßnahmen. Mit dem Ukrainekrieg und der damit verbundenen Energiekrise kam ein weiterer wesentlicher Punkt hinzu: die dringend notwendige Unabhängigkeit von Energielieferungen aus Russland. Der Klimagipfel in Ägypten im November 2022 brachte dann die große Ernüchterung: Während Deutschland im Rahmen der Energiewende massive Anstrengungen verbunden mit großen Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft unternimmt, folgt uns der größere Teil der Welt nur bedingt. Welche Rolle spielt in der Diskussion die Sozialethik in Form einer Verantwortung der Industrieländer für die vom Klimawandel stark betroffenen Drittländer? Geht es wirklich ums Klima oder doch nur wieder mal ums Geld? Wird das Ausland uns wirklich folgen, wenn wir erfolgreich sind mit dem Umbau? Ist unsere Gesellschaft bereit für die sicherlich schmerzhafte Transformation? Konsequenz sind höhere Preisen und der Verzicht von vielen liebgewonnenem Gewohnheiten. Wie soll die Wirtschaft trotzdem oder auch gerade deswegen wachsen und die dringend benötigten Steuer-Milliarden generieren? Viele spannende Fragen und vielschichtige Antworten erwarten Sie. Sie werden überrascht sein. Andreas Dohmen (Kernphysiker, Betriebswirt und Philosoph (Wirtschaftsethiker)) hat sich nach vielen Jahren als erfolgreicher Manager in der Internet-Industrie u.a. intensiv mit dem Thema Transformation von Systemen unter sozialen, ethischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten beschäftigt. In zahlreichen Vorträgen hat er die verschiedenen und oft polarisierenden Gesichtspunkte von Systemveränderungen wie z.B. bei der digitalen Transformation sowie dem sozial-ökologischem Umbau unserer Wirtschaft thematisiert und mit den Teilnehmern diskutiert. Näheres über Andreas Dohmen: www.andreas-dohmen.com Der Abend findet in Kooperation im Hybrid Format statt und kann per Webex-Link online verfolgt werden.

Kursnummer B2140
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Gebühr: 10,00
Dozent*in: Andreas Dohmen
Die Münchener Residenz
Sa. 18.03.2023 11:00
Treffpunkt: Eingangshalle der Residenz, München

Über 400 Jahre war sie Regierungs- und Wohnsitz der Wittelsbacher. Heute ist die Residenz eines der bedeutendsten Raumkunstmuseen der Welt. Auf beeindruckende Weise werden die verschiedenen bau- und kunstgeschichtlichen Epochen dieses Herrschersitzes erlebbar. Nach den Zerstörungen in den Bombennächten des II. Weltkrieges ist ihr Wiederaufbau nicht nur eine Leistung der Denkmalpflege, sondern auch ein Glück für München. Treffpunkt: Eingangshalle (Vestibül) der Residenz. Der Eintritt ist nicht in der Gebühr enthalten (9 € regulär, 8 € ermäßigt).

Kursnummer B2607
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Gebühr: 19,00
Dozent*in: Ina Pauli
Schöner neuer Himmel Aus dem Militärlabor des Ostens
Di. 21.03.2023 19:30
online
Aus dem Militärlabor des Ostens

Die Idee war so ambitioniert wie anmaßend: den Kommunismus auch im All real werden zu lassen. Und die Realität? Um einen "Körper mit optimaler Normierung" zu kreieren, wurde ab den 70er Jahren im Osten in hochgeheimen Laboren geforscht. Was surreal klingt, findet sich belegt in den Akten des ostdeutschen Militärs, aber auch bei denen, deren Körper zum Material dieses Staatstraumas gemacht wurden. Eine dichte Erzählung, die ein scharfes Licht auf ein bislang ausgeblendetes Erbe der DDR wirft - und eine Zeitdiagnose über entgrenzte Körperforschung. Der Neue Mensch im All galt im Weltraumprogramm der Sowjetunion als absoluter Leitstern und löste in der DDR zwischen 1972 und 1989 eine gründliche Forschungstätigkeit aus. Die Unterwerfung und Beherrschung des Kosmos sollte durch Hochleistungsflieger, die sich über Jahre im All aufhalten konnten, möglich werden. Wie erschafft man diesen maximal normierten und bedürfnislosen Körper? Aus den Verschlussakten der DDR-Militärforschung, heute zugänglich im Militärarchiv Freiburg, setzt Ines Geipel ein verstörendes Bild zusammen: Experimentiert wurde nicht nur an Tieren, sondern auch an Menschen, in Krankenhäusern, Gefängnissen, an Soldaten und im Hochleistungssport. Das Streben nach der Vorherrschaft im Kosmos ist nicht Vergangenheit, sondern erfährt heute eine Renaissance. Einblicke in ein bisher unentdecktes Kapitel der DDR-Geschichte. "Ines Geipel ist eine Meisterin der Sprache."Anja Maier, taz Ines Geipel, geboren 1960, ist Schriftstellerin und Professorin für Verssprache an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch". Die ehemalige Weltklasse-Sprinterin floh 1989 nach ihrem Germanistik-Studium aus Jena nach Westdeutschland und studierte in Darmstadt Philosophie und Soziologie. 2000 war sie Nebenklägerin im Prozess gegen die Drahtzieher des DDR-Zwangsdopings. Ihr Buch "Verlorene Spiele" (2001) hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Bundesregierung einen Entschädigungs-Fonds für DDR-Dopinggeschädigte einrichtete. 2005 gab Ines Geipel ihren Staffelweltrekord zurück, weil er unter unfreiwilliger Einbindung ins DDR-Zwangsdoping zustande gekommen war. Ines Geipel hat neben Doping auch vielfach zu anderen gesellschaftlichen Themen wie Amok, der Geschichte des Ostens und auch zu Nachwendethemen publiziert. 2020 erhielt sie den Lessingpreis für Kritik, 2021 den Marieluise-Fleißer-Preis. In Kooperation mit der vhs im Norden des Landkreises München

Kursnummer B1319
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Gebühr: 8,00
Verlorene Kindheit: Kinderheime nach 1945
Do. 23.03.2023 19:30
online

In Bayern wandten sich im Jahr 2020 ehemalige Heimkinder an die Öffentlichkeit mit ihrem Anliegen, nicht nur das ihnen widerfahrene schwere Unrecht anzuerkennen, sondern auch mögliche Zusammenhänge von erlittenen Misshandlungen und sexuellem Missbrauch in unterschiedlichen Heimen aufzuklären. Die verantwortlichen Träger, darunter die Stadt München und der Paritätischen Wohlfahrtsverband, haben inzwischen mit der Aufarbeitung begonnen. Ziel ist es, das System der Täterschaft und Verantwortlichkeiten zu klären. Der Vortrag gibt einen Überblick zur Thematik und diskutiert die Herausforderungen der Aufarbeitung anhand konkreter Fälle aus Bayern. Er wird auch der Entwicklung seit der Petition Betroffener an den Deutschen Bundestag nachgehen, die seit den 2000er Jahren zu einer stärkeren Aufmerksamkeit gegenüber der Realität von Gewalt gegen Kinder und Jugendlichen in Erziehungsinstitutionen geführt hatte. Um ihnen zumindest ansatzweise Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, wurden bspw. der Fonds Heimerziehung für die stationäre Kinder- und Jugendhilfe (2010-2018), die Stiftung Anerkennung und Hilfe (2018-2020) für das Unrecht in der Behindertenhilfe und in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie grundlegende Standards für die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs seitens privater und öffentlicher Träger entwickelt. Annette Eberle ist Professorin für Pädagogik in der Sozialen Arbeit an der Kath. Stiftungshochschule München. Sie war mit der Vorstudie zur Aufklärung der Missbrauchsfälle im Kinderhaus "Maffei" in Feldafing betraut.

Kursnummer B1318
Der Blaue Reiter in der Pinakothek der Moderne Familienführung mit Malwerkstatt für Kinder ab 5 Jahren
So. 26.03.2023 11:00
München, Barerstr. 40
Familienführung mit Malwerkstatt für Kinder ab 5 Jahren

Eine Stadtrundfahrt einmal anders: Mit wechselnden Trambahnlinien erkunden Sie München und lernen dabei die Stadt aus einer anderen Perspektive kennen. Vom Ostbahnhof geht es über den Max-Weber-Platz zum Stachus, von dort zum Kurfürstenplatz und wieder zurück zum Sendlinger Tor, dann Richtung Bogenhausen. "Ganz nebenbei" erfahren Sie Wissenswertes über die Stadt und ihre Geschichte, lernen bis dato unbekannte Ecken kennen. Die Dozentin ist i. d. R. erreichbar unter: 0172/4428082. MVV-Ticket erforderlich (Tagesticket Innenraum M). München, Orleansplatz, Treffpunkt: Trambahnhaltestelle Linie 21 (Richtung stadteinwärts)

Kursnummer B2600
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Gebühr: 18,00
München erleben mit der Tram
So. 26.03.2023 11:00
München, Orleansplatz

Eine Stadtrundfahrt einmal anders: Mit wechselnden Trambahnlinien erkunden Sie München und lernen dabei die Stadt aus einer anderen Perspektive kennen. Vom Ostbahnhof geht es über den Max-Weber-Platz zum Stachus, von dort zum Kurfürstenplatz und wieder zurück zum Sendlinger Tor, dann Richtung Bogenhausen. "Ganz nebenbei" erfahren Sie Wissenswertes über die Stadt und ihre Geschichte, lernen bis dato unbekannte Ecken kennen. Die Dozentin ist i. d. R. erreichbar unter: 0172/4428082. MVV-Ticket erforderlich (Tagesticket Innenraum M). München, Orleansplatz, Treffpunkt: Trambahnhaltestelle Linie 21 (Richtung stadteinwärts)

Kursnummer B2621
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Gebühr: 12,00
Friedrich Ludwig von Sckell: Gartenkunst im Nymphenburger Schlosspark
Sa. 01.04.2023 11:00

Im ausklingendem 18.Jahrhundert hat der Gartenarchitekt Friedrich Ludwig von Sckell den Englischen Landschaftsgarten im süddeutschen Raum zum Durchbruch gebracht und weiterentwickelt. München verdankt dem bedeutenden Gartenkünstler zwei wunderschöne Parkanlagen. Zum einen den Englischen Garten zum anderen die Neugestaltung des Nymphenburger Schlossparks als einen idyllischen Landschaftsgarten. An diesem arbeitete er bis zu seinem Tode im Jahr 1823. Respektvoll erhielt er wesentliche Teile der bestehenden barocken Parkanlage und ergänzte sie mit malerischen Ideen des Englischen Landschaftsgartens. Treffpunkt: vor der Freitreppe an der Parkplatzseite beim Mittelpavillon (Zugang zum Museumsladen) Bitte geben Sie unter folgender Nummer Bescheid, wenn Sie sich verspäten sollten: 0179 2263521 Die Veranstaltung endet voraussichtlich im Kabinettsgarten.

Kursnummer B2604
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Gebühr: 16,00
Dozent*in: Ina Pauli
Königs Garten, Kaisers Tochter, Künstlers Können Schönheit und Kuriositäten der Münchner U-Bahn-Stationen
So. 02.04.2023 10:00
München, Marienplatz
Schönheit und Kuriositäten der Münchner U-Bahn-Stationen

Eine Stadtrundfahrt einmal anders: Mit wechselnden Trambahnlinien erkunden Sie München und lernen dabei die Stadt aus einer anderen Perspektive kennen. Vom Ostbahnhof geht es über den Max-Weber-Platz zum Stachus, von dort zum Kurfürstenplatz und wieder zurück zum Sendlinger Tor, dann Richtung Bogenhausen. "Ganz nebenbei" erfahren Sie Wissenswertes über die Stadt und ihre Geschichte, lernen bis dato unbekannte Ecken kennen. Die Dozentin ist i. d. R. erreichbar unter: 0172/4428082. MVV-Ticket erforderlich (Tagesticket Innenraum M). München, Orleansplatz, Treffpunkt: Trambahnhaltestelle Linie 21 (Richtung stadteinwärts)

Kursnummer B2606
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Gebühr: 12,00
Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich Die neue Klassenjustiz
Di. 04.04.2023 19:30
online
Die neue Klassenjustiz

Der Rechtsstaat bricht sein zentrales Versprechen: das Versprechen, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Aber sie sind nicht gleich. Das Recht hierzulande begünstigt jene, die begütert sind; es benachteiligt die, die nichts haben. Wirtschaftsdelikte in Millionenhöhe werden mit minimalen Strafen belegt oder eingestellt. Prozesse gegen Menschen, die einen Wodka stehlen, enden hart und immer härter. In einer spannenden Reportage deckt Ronen Steinke systematisches Unrecht auf. Er besucht Strafanstalten, recherchiert bei Staatsanwälten, Richtern, Anwälten und Verurteilten. Und er stellt dringende Forderungen, was sich ändern muss. Ronen Steinke ist Redakteur und Autor der Süddeutschen Zeitung. Seine juristische Doktorarbeit über Kriegsverbrechertribunale von 1945 bis heute wurde von der FAZ als "Meisterstück" gelobt. Im Piper Verlag erschien seine Biografie über Fritz Bauer, den mutigen Ermittler und Ankläger der Frankfurter Auschwitz-Prozesse, die mit "Der Staat gegen Fritz Bauer" 2015 preisgekrönt verfilmt und in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Im Berlin Verlag erschien 2017 das hochgelobte Buch "Der Muslim und die Jüdin. Die Geschichte einer Rettung in Berlin".

Kursnummer B1225
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Gebühr: 8,00
Der sterbliche Gott. Staat und Revolution in Russland
So. 16.04.2023 19:30
online

Im Februar 1917 zerfiel in Russland in wenigen Wochen, was in Jahrhunderten kunstvoll errichtet worden war. Wie konnte es geschehen, dass der alte Staat nicht einmal mehr die Kraft aufbrachte, sich gegen seine Widersacher zu behaupten, obwohl er doch noch im Besitz des Gewaltmonopols war? Warum verhallte das Freiheitsversprechen der Revolution ungehört und warum ging mit der alten Ordnung das staatliche Gefüge überhaupt zugrunde? Niemand hätte 1914 für möglich gehalten, was 1917 geschah: dass die Selbstherrschaft und ihre scheinbar allmächtige Bürokratie in nur wenigen Tagen zu Staub zerfielen, das Vielvölkerreich zerbrach. Und wer hätte sich im Februar 1917 überhaupt vorstellen können, dass ausgerechnet Lenin und seine Anhänger die Macht an sich reißen und eine Gewaltherrschaft errichten würden? Offenbar hängt der Erfolg von Revolutionen gar nicht davon ab, was die Mehrheit will, sondern vielmehr davon, was Machthaber und Herausforderer in einer Situation tatsächlich können. Jörg Baberowski ist seit 2002 Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin. Für sein Buch  "Verbrannte Erde: Stalins Herrschaft der Gewalt" erhielt er den Preis der Leipziger Buchmesse.

Kursnummer B1314
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Gebühr: kostenlos, bitte anmelden
Meister Eder und sein Pumuckl Drehortführung für Pumuckl Fans
Sa. 22.04.2023 10:00
München, Wiener Platz
Drehortführung für Pumuckl Fans

Im Rahmen einer Drehort-Führung durch das beschauliche Haidhausen zeigt Ihnen der Dozent, in welchen Ecken der Pumuckl sein Unwesen trieb. Während die Pumuckl-Werkstatt bereits in den 80er Jahren abgerissen wurde, findet man in Haidhausen noch viele schöne Drehorte aus der Kultserie, die nichts von ihrem Charme verloren haben. Diese Führung ist für Erwachsene und Kinder/Jugendliche ab 12 Jahren geeignet. Treffpunkt: Wiener Platz, Ecke Sckellstraße/An der Kreppe

Kursnummer B2623
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Gebühr: 15,00
Dozent*in: Patrick Lerach
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