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Online-Vorträge

18 Kurse

Info & Anmeldung: Tel.: 08122 9787-0, E-Mail

Doris Fähr
Geschäftsführerin & Programmbereich Gesellschaft

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Verbreitung und Zustand der Moore in Deutschland, Europa und weltweit
Do. 25.04.2024 19:30
online

Im Vortrag werden Moore in Deutschland, Europa und weltweit vorgestellt und ihre wichtige Rolle für Klima, Wasserhaushalt und die biologische Vielfalt – und damit für uns Menschen – erklärt. Daran anschließend werden Beispiele für die praktische Umsetzung für Moorschutz und zukunftsfähige, nachhaltige Moornutzung vorgestellt. Dr. Franziska Tanneberger ist habilitierte Landschaftsökologin an der Universität Greifswald und Leiterin des Greifswald Moor Centrum. Ihr Forschungsschwerpunkt sind Niedermoore in Mittel- und Osteuropa sowie Sibirien, insbesondere Brutvögel, Torfbildung und Effekte der landwirtschaftlichen Nutzung. Sie ist Autorin zahlreicher Fachpublikationen, Herausgeberin von Standardwerken wie dem „Europäischen Moorbuch“ und Hauptautorin des Global Peatland Assessment. Das Greifswald Moor Centrum ist Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis für alle moorbezogenen Fragen und eine Partnerschaft von Universität Greifswald, Michael Succow Stiftung und DUENE e.V. 2019/2020 war Franziska Tanneberger Vorsitzende des MV Zukunftsrates. Darüber hinaus ist sie in verschiedenen Umwelt- und Naturschutzinitiativen ehrenamtlich aktiv sowie Teil der Projektsteuerung von toMOORow, einem Kooperationsprojekt der Umweltstiftung Michael Otto.

Kursnummer D2118
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Dr. Franziska Tanneberger
Das Geld und der Staat. Historische und aktuelle Perspektiven zur Unabhängigkeit der Zentralbanken
Mo. 29.04.2024 19:30
online

Die Macht und der Handlungsspielraum der Zentralbanken haben in den Jahren seit der globalen Finanzkrise von 2008 enorm zugenommen. Auch die Rückkehr der hohen Inflation stellt eine neue Herausforderung für diese Institutionen dar. Sind sie zu mächtig und zu unabhängig von den Regierungen geworden oder sind sie ihnen im Gegenteil zu stark untergeordnet? Die Wirtschaftshistoriker Harold James und Eric Monnet erörtern, ob und wie die Geschichte Licht auf diese drängenden politischen und wirtschaftlichen Fragen werfen kann.   Harold James ist Professor für Geschichte und Internationale Beziehungen an der Princeton University und ein ausgewiesener Experte der europäischen wie globalen Wirtschaftsgeschichte mit besonderem Schwerpunkt auf Deutschland Eric Monnet ist Ökonom und Wirtschaftshistoriker an der École des hautes études en sciences sociales in Paris und u.a. spezialisiert auf die Geschichte wie auch die aktive Rolle der Zentralbanken.  Beide sind im akademischen Jahr 2023/2024 Fellows des Wissenschaftskollegs zu Berlin.   Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Wissenschaftskolleg zu Berlin statt.

Kursnummer D1600
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Prof. Dr. Harold James
Zivilcourage im Netz zeigen – Ein Satz hilft!
Do. 02.05.2024 18:30
online

Wieder so ein schlimmer Hasskommentar im Netz und man hat einfach weitergescrollt? Weil man unsicher ist und nicht genau weiß, was man tun kann? In dem Online-Vortrag zeigt Heike Mais, Trainerin für Zivilcourage im Verein „Zivilcourge für ALLE e.V.“, was uns hindert, Zivilcourage im Netz zu zeigen. Man kann diese Hürden überwinden und kleinen Schritte machen, um anderen zu helfen und zu unterstützen, ohne sich selbst zu gefährden. In dem interaktiven Vortrag erarbeiten wir an Praxisbeispielen erste Handlungsoptionen, die die Teilnehmenden sofort in ihren Alltag einbauen können.

Kursnummer D1557
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Gebühr: 8,00
Dozent*in: Heike Mais
Zeitenwende im Indopazifik Der Kollisionskurs zwischen China und den USA
Do. 02.05.2024 19:30
online
Der Kollisionskurs zwischen China und den USA

Während die Welt gebannt auf die Ukraine schaut, formiert sich viele tausend Kilometer entfernt ein noch viel größerer Konflikt – China und die USA sind im Indopazifik auf Kollisionskurs. Im neuen Epizentrum der globalisierten Weltwirtschaft entscheidet sich, wer im 21. Jahrhundert tonangebend sein wird, der kapitalistisch-demokratische Westen oder das staatskapitalistisch-autokratische Regime Chinas. Die Insel Taiwan, auf die China Anspruch erhebt, ist der Dominostein, dessen Fall die ganze Sicherheitsarchitektur Asiens zum Einsturz bringen würde. Im Vortrag werden die Ursachen und der Verlauf des Konfliktes sowie die sehr unterschiedlichen Interessen der beteiligten Akteure analysiert. Matthias Nass war viele Jahre Korrespondent und stellvertretender Chefredakteur der ZEIT. Asien und der Indopazifik sind sein Spezialgebiet. Bei C.H. Beck erschien zuletzt „Kollision. China, die USA und der Kampf um die weltpolitische Vorherrschaft im Indopazifik“

Kursnummer D1136
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Matthias Nass
Was ist Antisemitismus?
Mo. 06.05.2024 19:30
online

Gibt es einen wachsenden Antisemitismus in Deutschland und Europa? Wie hat sich der Antisemitismus historisch verändert? Gibt es einen spezifisch muslimischen Antisemitismus? Oder einen Antisemitismus von links? Wann ist Kritik an Israel als antisemitisch einzuordnen? Und vor allem: Was genau ist Antisemitismus überhaupt? Wie bedrohlich ist er? Und kann er wirksam bekämpft werden? In der Beantwortung dieser Fragen geht Wolfgang Benz ganz und gar nicht akademisch vor, sondern analysiert konkrete Vorfälle wie etwa die Auseinandersetzungen um die Documenta 15, die pro-palästinensischen Demonstrationen in Deutschland nach dem 7. Oktober 2023, die BDS-Kampagne oder auch die zahlreichen Briefe, die in den letzten Jahren beim Zentralrat der Juden in Deutschland eingegangen sind. Im Vordergrund steht nicht der plumpe und offenkundige Antisemitismus, wie er etwa in Friedhofsschändungen oder Hetzparolen zum Ausdruck kommt, sondern vielmehr jene häufig anzutreffende Haltung, die jede Judenfeindschaft empört von sich weist und dabei zugleich geprägt ist von antisemitischen Stereotypen, Klischees und Geschichtsklitterungen. Aber analysiert werden soll auch ein überzogener Reflex, der strittige politische Positionen vorschnell als antisemitisch qualifiziert. Abschließend erörtert Benz auf der Grundlage zahlreicher aktueller Befunde, welche Bedeutung der Antisemitismus 80 Jahre nach dem Holocaust heute hat. Prof. Dr. Wolfgang Benz ist einer der renommiertesten deutschen Zeithistoriker. Er lehrte von 1990 bis 2011 an der Technischen Universität Berlin und leitete das Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU. In seinen Forschungen und Veröffentlichungen beschäftigt sich Wolfgang Benz u. a. mit Vorurteilen und ihren Ausprägungen in Antisemitismus, Antiziganismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Kursnummer D1151
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Gebühr: 8,00
Dozent*in: Wolfgang Benz
Mit Kindern über Krieg sprechen
Di. 07.05.2024 20:15
online

Kinder schnappen viel auf: Sie hören den Eltern, dem Radio oder ihren Freunden zu und plötzlich fragen sie nach Krieg. Wie geht man damit um? Welche Informationen vertragen sie schon? Wie kann man ihnen Angst nehmen? Die Pädagogin, Familienberaterin und SPIEGEL-Bestseller-Autorin Inke Hummel gibt die wichtigsten Impulse dazu für Familien mit Kindern im Vorschul- und Grundschulalter.

Kursnummer D1553
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Gebühr: 10,00
Dozent*in: Inke Hummel
Gewalt: Die dunkle Seite der Antike
So. 12.05.2024 19:30
online

In der Rückschau erscheint uns die Antike oft als helle, aufgeklärte Epoche, ein Lichtblick der Menschheitsgeschichte. Dabei vergessen wir jedoch, dass auch die antiken Hochkulturen von Gewalt durchdrungen waren, dass ihre Zeugnisse in Bild und Schrift von Schlachten, Morden und Misshandlungen sprechen. Im Mittelpunkt dieses Vortrages stehen daher nicht edle Körper, die strahlende Marmorarchitektur und die literarische Hochkultur, sondern die schrecklichen Gewaltexzesse, die diese Epoche ebenfalls prägten. Wie grausam regierten die Herrscher der Antike? Wie und zu welchem Zweck wurde Gewalt dargestellt? Welche Schlüsse müssen wir aus den blutrünstigen Überlieferungen des Altertums ziehen? Martin Zimmermann lehrt Alte Geschichte an der LMU München. Er ist Ordentliches Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts und seit 2013 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Kursnummer D1210
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Prof. Dr. Martin Zimmermann
Mit der Maschine per Du – Chancen, Grenzen und Gefahren der Künstlichen Intelligenz
Di. 14.05.2024 19:30
online
Chancen, Grenzen und Gefahren der Künstlichen Intelligenz

Noch bei keiner industriellen Revolution war der Kern des Menschseins in Gefahr: unsere Intelligenz. Dies ändert sich gerade. Dank der Sprachmodelle, die in ChatGPT, Bing Chat und Bard zum Einsatz kommen, können Computer auf einmal geistreiche Debatten führen, Gedichte schreiben und eigenständig Webseiten erstellen. Sogenannte generative KI-Systeme entwerfen Architekturdesigns, malen wie Picasso und komponieren wie Beethoven. Die smarten Maschinen holen sich ihr Wissen aus dem Internet und werden von Tag zu Tag schlauer. Wohin führt das? Schaffen wir uns damit wertvolle Helfer für den umweltfreundlichen Umbau unserer Energie- und Industriesysteme, für lebenswerte Städte und die alternde Bevölkerung – oder neue Bedrohungen für Arbeitsplätze, Privatsphäre und Sicherheit? Werden die eloquenten Chatbots zu nützlichen Assistenten für eine Vielzahl lästiger Alltagsarbeiten oder zu Fake-Maschinen, die uns manipulieren und uns das selbstständige Denken abnehmen? Wie verlässlich und moralisch kann eine KI sein, wo liegen ihre Grenzen und wie stellen wir sicher, dass sie das tut, was sie tun soll? Und was werden selbst die smartesten Maschinen, anders als Menschen, auch morgen nicht können? Ulrich Eberl ist einer der renommiertesten Wissenschafts- und Technikjournalisten deutscher Sprache. Er promovierte an der TU München in Biophysik, arbeitete bei Daimler und leitete 20 Jahre lang bei Siemens die Kommunikation über Forschung, Innovationen und Zukunftstrends. Heute ist er als selbstständiger Zukunftsforscher und Buchautor tätig. Sein Fokus liegt auf Trends bis 2050: Umwelt und Energie, Gesundheit und Mobilität, Industrie, Robotik und Künstliche Intelligenz. Über KI hat er bereits zwei Bücher geschrieben („Smarte Maschinen“ und „33 Fragen, 33 Antworten: Künstliche Intelligenz“), und auch in seinem aktuellsten Buch über die Lösung von Umweltkrisen („Unsere Überlebensformel“) spielt KI eine wichtige Rolle. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer D1525
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Gebühr: 8,00
Dozent*in: Ulrich Eberl
Söhne der Freiheit Eine deutsche Einwandererfamilie und die Gründung der Vereinigten Staaten
Do. 16.05.2024 19:30
online
Eine deutsche Einwandererfamilie und die Gründung der Vereinigten Staaten

1776 – deutsche Migranten machen Revolution in Amerika: Johannes Ehrmann erzählt zum ersten Mal Amerikas Revolution und den Unabhängigkeitskrieg als deutsche Familiengeschichte. Mit großer Erzählkunst verwebt er das Leben der Mühlenbergs mit den bahnbrechenden Ereignissen ihrer Zeit. Packend schildert er Schicksal und Wirken dieser deutscher Migranten, die Amerika in ein neues Jahrhundert steuerten, und bietet dabei eine neue Sicht auf den alten Mythos USA. Als Amerika am 4. Juli 1776 in Philadelphia seine Unabhängigkeit von England erklärt, machen sich zwei deutsche Einwanderer nur wenige Straßen weiter an deren erste und wichtigste Übersetzung. Die amerikanische Revolution spricht Deutsch – weil die deutschen Migranten so zahlreich sind, dass der Kampf gegen England ohne sie schlicht nicht zu gewinnen ist. Die Deutschen, eigentlich Bürger zweiter Klasse, kämpfen für Amerikas Freiheit, stellen Regimenter auf, sie gehen in die Armee und die Politik und entscheiden bald Präsidentschaftswahlen. Zwei Brüder an vorderster Front, die Pastorensöhne Peter und Friedrich Mühlenberg, die mit den Prinzipien ihres Vaters brechen, um amerikanische Geschichte zu schreiben. Das ist die packende Story der "First German Family" Amerikas, die große Zeitenwende erzählt aus der Perspektive deutscher Underdogs. Johannes Ehrmann, geb. 1983, ist ZEIT-Redakteur und Autor mehrerer Sachbücher. Studium der Amerikanistik und Geschichte in Berlin und Philadelphia mit Master-Abschluss an der University of Pennsylvania (USA). Seine journalistischen Texte sind mehrfach ausgezeichnet worden. In Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Verein Ismaning e.V. Der Vortrag wird nur online angeboten. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer D1206
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Gebühr: 8,00
Dozent*in: Johannes Ehrmann
Demokratie - Warum wir Experten (nicht) vertrauen
Mo. 03.06.2024 19:30
online

Expertise und Wissenschaft sind sowohl für die Gestaltung des privaten als auch des öffentlichen Lebens heute von größerer Bedeutung als je zuvor. Gleichzeitig wird Expertise und Wissenschaft vermehrt attackiert und verliert ihren Status als politisch neutrale Instanz. Die Rede von „alternativen Wahrheiten“ oder der Versuch Wissenschaftlerinnen als Erfüllungsgehilfen einer korrupten politischen Klasse zu porträtieren sind nur zwei Beispiele dafür. Hinter dieser Entwicklung steht die Infragestellung eines „liberalen Wahrheitsregimes“, dessen Funktionsweise soziologisch beschrieben werden kann und auf der Idee der regulativen Wahrheit beruht. Es ist dieses Wahrheitsregime, das insbesondere auch von den autoritär-populistischen Parteien vielerorts angegriffen wird. Dahinter verbirgt sich aber auch ein Angriff auf die Demokratie, die ohne das liberale Wahrheitsregime kaum gedacht werden kann. Prof. Dr. Michael Zürn ist Direktor der Abteilung „Global Governance“ am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und Professor für Internationale Beziehungen an der Freien Universität Berlin. Seit 2007 ist er Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. 2014 wurde er in die Academia Europaea gewählt.

Kursnummer D1138
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Prof. Dr. Michael Zürn
Im Bann des Bösen Ilse Koch – ein Kapitel deutscher Gesellschaftsgeschichte 1933 bis 1970
Mi. 05.06.2024 19:30
online
Ilse Koch – ein Kapitel deutscher Gesellschaftsgeschichte 1933 bis 1970

Ilse Koch war die Ehefrau des SS-Kommandanten von Buchenwald und eine der wenigen verurteilten NS-Täterinnen. Die Historikerin Alexandra Przyrembel skizziert in einer fundierten Spurensuche ihren Lebensweg, beschreibt den Prozess und die internationale Berichterstattung sowie die Zeit im Frauengefängnis in Aichach und die Unterstützung durch das Netzwerk der "Stillen Hilfe". Bereits 1932 wurde Ilse Koch (1906–1967) Mitglied der NSDAP, 1936 heiratete sie den späteren Kommandanten von Buchenwald. 1947 stand sie in Deutschland vor einem US-Gericht, 1950/51 vor einem deutschen Gericht, das sie zu lebenslanger Haft verurteilte. Ausgiebig berichtete die internationale Presse über die als besonders grausam geltende "Hexe von Buchenwald". Von der Zeit des Nationalsozialismus über den Prozess bis zum Suizid 1967 in der Haft rekonstruiert Alexandra Przyrembel die unterschiedlichen Erzählungen über Ilse Koch. Dabei zeigt sie, welche Vorstellungen von Gewalt, Geschlecht und Schuld sich darin kristallisieren und warum. Für die Nachkriegsgesellschaften wird klar: Je grausamer Ilse Koch geschildert wurde, desto mehr konnten Deutsche sich von ihr distanzieren und sich selbst entschulden. Eine kluge, erhellende Studie über das personalisierte Böse, das außerhalb der menschlichen Sphäre verortet wird. Prof. Przyrembel wird in Ihrem Vortrag die zentralen Ergebnisse ihrer Arbeit über Ilse Koch referieren. "Es bleibt ein Erschrecken über das Ausmaß der Verstrickung der westdeutschen Mehrheitsgesellschaft in die weiterhin wirkmächtige nationalsozialistische Ideologie, insbesondere den Antisemitismus nach 1945. " so Barbara Distel in ihrer Rezension in der Süddeutsche Zeitung , 30. Mai 2023

Kursnummer D1203
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Gebühr: 8,00
Dozent*in: Alexandra Przyrembel
Zwischen Klimapanik und innerem "Klimaschweinehund"
Do. 06.06.2024 18:30
online

Wie Sie im Einklang mit sich selbst nachhaltigen Wandel bewirken können. Szenarien von dräuenden Klimaveränderungen lösen unter Umständen Panik und Angst in uns aus. Gleichzeitig fühlen wir uns häufig machtlos, überfordert, und entscheiden uns dafür, einfach alles beim Alten zu belassen. Damit baut sich unterschwellig Stress auf, der sich an anderer „Stelle“ Luft macht. Wir zeigen Wege auf, (nicht nur) angesichts des Klimawandels die eigenen Emotionen und ihr Stresslevel zu erkennen und Wandel möglich zu machen.

Kursnummer D1410
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Gebühr: 8,00
Dozent*in: Claudia Baumeister
Die neue Astronomieära des James-Webb-Weltraumteleskops
Fr. 14.06.2024 19:30
online

An Weihnachten 2021 wurde das neue Flaggschiff der Astronomie gestartet: das James Webb Space Telescope (JWST). Das Infrarotobservatorium ist 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt und mit seinem 6,5-Meter-Spiegel das aktuell größte satellitengestützte Teleskop. Die ersten wissenschaftlichen Bilder wurden im Sommer 2022 veröffentlicht. Seither versetzt uns das Superinstrument mit atemberaubenden Bildern und faszinierenden Erkenntnisse immer wieder in Staunen. Es beflügelt das Erforschen von Exoplaneten, Sternen und Galaxien. Im Vortrag werden die aktuellen Highlights des JWST vorgestellt. Dr. Andreas Müller, Astrophysiker und Chefredakteur von »Sterne und Weltraum«, stellt im Vortrag die aktuellen Highlights des JWST vor.

Kursnummer D1604
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Dr. Andreas Müller
Unser Mond
Mo. 17.06.2024 19:30
online

Der Erdtrabant ist nach der Sonne das zweithellste Objekt am Himmel. Durch die Wechselwirkung mit unserem Heimatplaneten zeigt er uns immer dieselbe Seite. Jeden Monat können wir die Mondphasen verfolgen, und manchmal gibt es sehenswerte Finsternisse. Inzwischen wissen wir dank Raumsonden wie es auf der Rückseite des Mondes aussieht – überraschenderweise völlig anders. Sogar Mondrover erkunden unseren Trabanten. Neuerdings ist der Mond wieder erklärtes Ziel von Menschen geworden, um dort zu landen. Der Astrophysiker und Chefredakteur von »Sterne und Weltraum«, Dr. Andreas Müller, gibt einen Überblick, was auf dem Mond gerade los ist und was ihn so interessant für uns macht.

Kursnummer D1602
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Gebühr: 8,00
Dozent*in: Dr. Andreas Müller
Freiheit oder Zwang Wer kann Nachhaltigkeit besser – Offene Gesellschaften oder Autokratien?
Do. 20.06.2024 19:30
online
Wer kann Nachhaltigkeit besser – Offene Gesellschaften oder Autokratien?

Politisch steht unsere Welt am Scheideweg: Die eine Hälfte der Menschheit lebt aktuell in Demokratien, die andere in Autokratien oder failed states. Dieser "Kampf der Systeme" wird auch unseren Umgang mit den ökologischen Krisen bestimmen. Zwischen einem gescheiterten Klimakanzler, Klimaleugnern und Chinas ambitionierten Umweltschutzversprechen fragen sich nicht wenige: Wer kann Nachhaltigkeit eigentlich besser? Brauchen wir am Ende eine Art "Ökodiktatur", um handlungsfähig zu sein? Stefan Brunnhuber kennt sich aus im Zwist zwischen Freiheitswunsch, demokratischen Prozessen und den Notwendigkeiten einer ökologischen Kehrtwende. Er stellt unsere Demokratie Autokratien gegenüber und zieht ein weitsichtiges Fazit, wie wir auf dieser Welt zusammenleben und überleben können. "Ein klares, beeindruckendes Buch!" Prof. Dr. Gert Scobel, 3 Sat, Wissenschaftsjournalist Stefan Brunnhuber, ursprünglich gelernter Kfz-Mechaniker, ist Mediziner und Wirtschaftssoziologe, Psychiater und Ökonom; er ist als Ärztlicher Direktor und Chefarzt in Sachsen, internationales Vollmitglied im Club of Rome und Trustee der Weltakademie der Wissenschaften tätig. Derzeit ist er Mitglied im Beirat der Bundesregierung "Sustainable Finance" und hat einen Lehrstuhl an der Hochschule Mittweida in Sachsen inne. Die Interessen des Dahrendorf-Schülers und FDP-Mitglieds umfassen die Themen Integrative Medizin, Finanzökonomie und Nachhaltigkeit sowie gesellschaftliche Transformation. Zuletzt erschienen von ihm "Financing our Future" (2021) sowie "Financing our Anthropocene" (2023). In Kooperation mit der Gemeindebibliothek Ismaning. Der Vortrag wird zeitgleich als Live-Stream angeboten. Wählen Sie bei der Anmeldung zwischen "Präsenz" und "Online". Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer D1141
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Gebühr: 8,00
Dozent*in: Stefan Brunnhuber
Einführung in die ETFs
Mo. 24.06.2024 19:00
online

In diesem Kurs wird Grundwissen über die spannende Welt der Aktien vermittelt: Wie die Fundamentalanalyse und die Charttechnik funktionieren, in welche Märkte man investieren kann und welche Broker zur Auswahl stehen. Dieser Grundbaustein ist als Unterstützung auf dem Weg als Anleger konzipiert. Wir lernen, was breite Streuung bedeutet und stellen uns die Fragen: Wie viel Diversifikation braucht ein Portfolio und welche Handelsstrategien sind sinnvoll? Kursinhalte: Funktion der Wertpapierbörse, die Anlageklasse Aktien, Aktientypen, ein Wertpapier-Depot eröffnen, Fundamentalanalyse, technische Analyse, die Macht der Diversifikation. Paulina Lolov ist zertifizierte ETF-Spezialistin (Deutsche Börse Group) sowie Referentin der "Verbraucherbildung Bayern".

Kursnummer D2010
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Gebühr: 19,00
Dozent*in: Paulina Lolov
Parteiensystem vor dem Umbruch?
Fr. 28.06.2024 19:00
online

Ex-Linke Sahra Wagenknecht hat Ihre Parteigründung für Anfang 2024 vorgestellt. Programmatisch soll sie links-konservativ ausgerichtet sein, sie tritt damit insbesondere mit AfD, CDU/CSU und SPD in die Konkurrenz um Stimmen, sagt der Politologe Constantin Wurthmann. Insbesondere bei AFD-Wählern werden große Sympathien für die neue Partei gemessen. Wie wird sich das Parteiensystem in der Bundesrepublik durch diese Neugründung verändern? Sicher ist, die neue Partei wird das klassische Links-Rechts-Schema unterlaufen und stärker eine Neuausrichtung von Wähler:innen auf der gesellschaftspolitischen Konfliktlinie betonen: liberal versus konservativ. Wagenknecht wird die Lücke im linkskonservativen Spektrum ansprechen. Würthmann: "Wagenknecht kann diese Lücke füllen, weil die CDU sich aktuell auf das Konservative und weniger auf das Soziale fokussiert und die SPD auf das Soziale, aber weniger auf das Konservative." Der Vortrag analysiert im unmittelbaren Vorfeld der Europawahl die Veränderungen des Parteiensystems in Deutschland und diskutiert die Konsequenzen, die dies für die Wahlen im Jahr 2024 haben wird. Constantin Wurthmann lehrt Vergleichende Politikwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er forscht zu Wahlverhalten, Parteien und LGBTQ*. Mit Sahra Wagenknecht beschäftigt er sich seit Jahren. Er hat mit Sarah Wagner und Jan Philipp Thomeczek im Sommer eine Studie zum Potenzial einer Wagenknecht-Partei veröffentlicht.

Kursnummer D1140
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Gebühr: 8,00
Dozent*in: Constantin Wurthmann
ETFs Auswählen mit System
Mo. 01.07.2024 19:00
online

In diesem Kurs wird Grundwissen über die spannende Welt der Aktien vermittelt: Wie die Fundamentalanalyse und die Charttechnik funktionieren, in welche Märkte man investieren kann und welche Broker zur Auswahl stehen. Dieser Grundbaustein ist als Unterstützung auf dem Weg als Anleger konzipiert. Wir lernen, was breite Streuung bedeutet und stellen uns die Fragen: Wie viel Diversifikation braucht ein Portfolio und welche Handelsstrategien sind sinnvoll? . Kursinhalte: Funktion der Wertpapierbörse, die Anlageklasse Aktien, Aktientypen, ein Wertpapier-Depot eröffnen, Fundamentalanalyse, technische Analyse, die Macht der Diversifikation. Paulina Lolov ist zertifizierte ETF-Spezialistin (Deutsche Börse Group) sowie Referentin der "Verbraucherbildung Bayern"

Kursnummer D2011
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Gebühr: 19,00
Dozent*in: Paulina Lolov
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