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Geschichte

22 Kurse

Info & Anmeldung: Tel.: 08122 9787-0, E-Mail

Doris Fähr
Geschäftsführerin & Programmbereich Gesellschaft

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Zeitenwende im Indopazifik Der Kollisionskurs zwischen China und den USA
Do. 02.05.2024 19:30
online
Der Kollisionskurs zwischen China und den USA

Während die Welt gebannt auf die Ukraine schaut, formiert sich viele tausend Kilometer entfernt ein noch viel größerer Konflikt – China und die USA sind im Indopazifik auf Kollisionskurs. Im neuen Epizentrum der globalisierten Weltwirtschaft entscheidet sich, wer im 21. Jahrhundert tonangebend sein wird, der kapitalistisch-demokratische Westen oder das staatskapitalistisch-autokratische Regime Chinas. Die Insel Taiwan, auf die China Anspruch erhebt, ist der Dominostein, dessen Fall die ganze Sicherheitsarchitektur Asiens zum Einsturz bringen würde. Im Vortrag werden die Ursachen und der Verlauf des Konfliktes sowie die sehr unterschiedlichen Interessen der beteiligten Akteure analysiert. Matthias Nass war viele Jahre Korrespondent und stellvertretender Chefredakteur der ZEIT. Asien und der Indopazifik sind sein Spezialgebiet. Bei C.H. Beck erschien zuletzt „Kollision. China, die USA und der Kampf um die weltpolitische Vorherrschaft im Indopazifik“

Kursnummer D1136
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Matthias Nass
Gondelfahrt
So. 05.05.2024 11:30
München, Schlosspark Mittelkanal

Schon unter Kurfürst Max Emanuel ließ sich die höfische Gesellschaft in golden verzierten, venezianischen Gondeln über den prächtigen Schlosskanal fahren. Eine einmalige Tradition, die Sie heute wieder genießen können: Bei einer Gondelfahrt über den Mittelkanal erleben Sie die herrliche Parkanlage aus einer ganz neuen Perspektive. Gondoliere Maximilian wird über die Zeit Max Emanuels sowie die Hintergründe zum Bau des Schlosses Nymphenburg während der 30-minütigen Fahrt erzählen. Gebühr für Kinder unter 7 Jahren: EUR 5,00 (ein Kind pro Erwachsener). Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Treffpunkt: München, Schlosspark Mittelkanal, Höhe Café Palmenhaus

Kursnummer D2630
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Gebühr: 15,00
Dozent*in: Maximilian Koch
Institut für Pathologie des Klinikums Schwabing Die Siegfried-Oberndorfer-Lehrsammlung
Mo. 06.05.2024 18:00
München, Isoldenstraße
Die Siegfried-Oberndorfer-Lehrsammlung

Krimifans wird der Sektionssaal des Instituts für Pathologie mit seiner Inschrift "Mortui Vivos Docent", "Die Toten lehren die Lebenden" bekannt vorkommen. Szenen für "Tatort", "Siska", "Der Alte", "Die Chefin", "Polizeiruf 119" oder die "Eberhofer-Filme" wurden hier gedreht. In der Präparate-Lehrsammlung können unter anderem 1500 Jahre alte Mumienteile aus Ägypten bestaunt werden. Oberpräparator Alfred Riepertinger führt durch die Sammlung und berichtet über seine spannende Arbeit. Treffpunkt für die Führung im Institut für Pathologie der München Klinik Schwabing ist Haus 32, EG. Der Zugang zum Institut erfolgt über die Klinikzufahrt Isoldenstraße.

Kursnummer D2621
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Gebühr: 19,00
Dozent*in: Alfred Riepertinger
Was ist Antisemitismus?
Mo. 06.05.2024 19:30
online

Gibt es einen wachsenden Antisemitismus in Deutschland und Europa? Wie hat sich der Antisemitismus historisch verändert? Gibt es einen spezifisch muslimischen Antisemitismus? Oder einen Antisemitismus von links? Wann ist Kritik an Israel als antisemitisch einzuordnen? Und vor allem: Was genau ist Antisemitismus überhaupt? Wie bedrohlich ist er? Und kann er wirksam bekämpft werden? In der Beantwortung dieser Fragen geht Wolfgang Benz ganz und gar nicht akademisch vor, sondern analysiert konkrete Vorfälle wie etwa die Auseinandersetzungen um die Documenta 15, die pro-palästinensischen Demonstrationen in Deutschland nach dem 7. Oktober 2023, die BDS-Kampagne oder auch die zahlreichen Briefe, die in den letzten Jahren beim Zentralrat der Juden in Deutschland eingegangen sind. Im Vordergrund steht nicht der plumpe und offenkundige Antisemitismus, wie er etwa in Friedhofsschändungen oder Hetzparolen zum Ausdruck kommt, sondern vielmehr jene häufig anzutreffende Haltung, die jede Judenfeindschaft empört von sich weist und dabei zugleich geprägt ist von antisemitischen Stereotypen, Klischees und Geschichtsklitterungen. Aber analysiert werden soll auch ein überzogener Reflex, der strittige politische Positionen vorschnell als antisemitisch qualifiziert. Abschließend erörtert Benz auf der Grundlage zahlreicher aktueller Befunde, welche Bedeutung der Antisemitismus 80 Jahre nach dem Holocaust heute hat. Prof. Dr. Wolfgang Benz ist einer der renommiertesten deutschen Zeithistoriker. Er lehrte von 1990 bis 2011 an der Technischen Universität Berlin und leitete das Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU. In seinen Forschungen und Veröffentlichungen beschäftigt sich Wolfgang Benz u. a. mit Vorurteilen und ihren Ausprägungen in Antisemitismus, Antiziganismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Kursnummer D1151
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Gebühr: 8,00
Dozent*in: Wolfgang Benz
Gewalt: Die dunkle Seite der Antike
So. 12.05.2024 19:30
online

In der Rückschau erscheint uns die Antike oft als helle, aufgeklärte Epoche, ein Lichtblick der Menschheitsgeschichte. Dabei vergessen wir jedoch, dass auch die antiken Hochkulturen von Gewalt durchdrungen waren, dass ihre Zeugnisse in Bild und Schrift von Schlachten, Morden und Misshandlungen sprechen. Im Mittelpunkt dieses Vortrages stehen daher nicht edle Körper, die strahlende Marmorarchitektur und die literarische Hochkultur, sondern die schrecklichen Gewaltexzesse, die diese Epoche ebenfalls prägten. Wie grausam regierten die Herrscher der Antike? Wie und zu welchem Zweck wurde Gewalt dargestellt? Welche Schlüsse müssen wir aus den blutrünstigen Überlieferungen des Altertums ziehen? Martin Zimmermann lehrt Alte Geschichte an der LMU München. Er ist Ordentliches Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts und seit 2013 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Kursnummer D1210
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Prof. Dr. Martin Zimmermann
Das Literaturhaus und seine Nachbarn
Mo. 13.05.2024 13:30
München, Salvatorkirche

Wer das Literaturhaus aufsucht, bewegt sich auf geschichtsträchtigem Terrain. Salvatorkirche und die Fünf Höfe sind nur einen Steinwurf entfernt, die Prunkfassaden der Palais und der Luitpoldblock in nächster Nachbarschaft. Der renovierte Bau des Literaturhauses, ein ehem. Schulhaus, ist bekrönt mit einer Stahl/Glas-Konstruktion, die einen atemberaubenden Blick zur Kuppel der Theatinerkirche und über die Dächer Münchens frei gibt. Auch das Innere bietet Kunstinstallationen, einen Bären und vieles andere. Die spannenden historischen, kunsthistorischen und literaturhistorischen Hintergründe werden auf der Tour zu den ganz besonderen Orten in der Umgebung beleuchtet. Gehen Sie auf Entdeckungsreise im Viertel, wo schon Ende des 19. Jahrhunderts Hochfinanz, glamouröse Gastronomie und großbürgerliche Salons residierten. (Die Aura der Weltoffenheit ist bis Heute zu finden.)

Kursnummer D2611
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Gebühr: 12,00
Dozent*in: Ursula Simon-Schuster
Söhne der Freiheit Eine deutsche Einwandererfamilie und die Gründung der Vereinigten Staaten
Do. 16.05.2024 19:30
online
Eine deutsche Einwandererfamilie und die Gründung der Vereinigten Staaten

1776 – deutsche Migranten machen Revolution in Amerika: Johannes Ehrmann erzählt zum ersten Mal Amerikas Revolution und den Unabhängigkeitskrieg als deutsche Familiengeschichte. Mit großer Erzählkunst verwebt er das Leben der Mühlenbergs mit den bahnbrechenden Ereignissen ihrer Zeit. Packend schildert er Schicksal und Wirken dieser deutscher Migranten, die Amerika in ein neues Jahrhundert steuerten, und bietet dabei eine neue Sicht auf den alten Mythos USA. Als Amerika am 4. Juli 1776 in Philadelphia seine Unabhängigkeit von England erklärt, machen sich zwei deutsche Einwanderer nur wenige Straßen weiter an deren erste und wichtigste Übersetzung. Die amerikanische Revolution spricht Deutsch – weil die deutschen Migranten so zahlreich sind, dass der Kampf gegen England ohne sie schlicht nicht zu gewinnen ist. Die Deutschen, eigentlich Bürger zweiter Klasse, kämpfen für Amerikas Freiheit, stellen Regimenter auf, sie gehen in die Armee und die Politik und entscheiden bald Präsidentschaftswahlen. Zwei Brüder an vorderster Front, die Pastorensöhne Peter und Friedrich Mühlenberg, die mit den Prinzipien ihres Vaters brechen, um amerikanische Geschichte zu schreiben. Das ist die packende Story der "First German Family" Amerikas, die große Zeitenwende erzählt aus der Perspektive deutscher Underdogs. Johannes Ehrmann, geb. 1983, ist ZEIT-Redakteur und Autor mehrerer Sachbücher. Studium der Amerikanistik und Geschichte in Berlin und Philadelphia mit Master-Abschluss an der University of Pennsylvania (USA). Seine journalistischen Texte sind mehrfach ausgezeichnet worden. In Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Verein Ismaning e.V. Der Vortrag wird nur online angeboten. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Kursnummer D1206
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Gebühr: 8,00
Dozent*in: Johannes Ehrmann
Die größte Dame Bayerns - Familienführung
Fr. 17.05.2024 17:00
München, Theresienwiese

Kennt ihr die Bavaria an der Theresienwiese? Wie sieht es im Inneren der 18 Meter hohen Dame aus? Wie bringt man sie mit einem Baguette zum Strahlen? Und – was sind das für Büsten hinter ihr in der Ruhmeshalle? Einige davon betrachten wir genauer und erfahren lustige Geschichten dazu. (ca. 7 – 12 Jährige), nicht barrierefrei, € 18,- zzgl. Eintritt. Treffpunkt: München, Theresienwiese, Bavaria, an der Kasse

Kursnummer D2753
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Gebühr: 18,00
Dozent*in: Petra Breuer
Im Bann des Bösen Ilse Koch – ein Kapitel deutscher Gesellschaftsgeschichte 1933 bis 1970
Mi. 05.06.2024 19:30
online
Ilse Koch – ein Kapitel deutscher Gesellschaftsgeschichte 1933 bis 1970

Ilse Koch war die Ehefrau des SS-Kommandanten von Buchenwald und eine der wenigen verurteilten NS-Täterinnen. Die Historikerin Alexandra Przyrembel skizziert in einer fundierten Spurensuche ihren Lebensweg, beschreibt den Prozess und die internationale Berichterstattung sowie die Zeit im Frauengefängnis in Aichach und die Unterstützung durch das Netzwerk der "Stillen Hilfe". Bereits 1932 wurde Ilse Koch (1906–1967) Mitglied der NSDAP, 1936 heiratete sie den späteren Kommandanten von Buchenwald. 1947 stand sie in Deutschland vor einem US-Gericht, 1950/51 vor einem deutschen Gericht, das sie zu lebenslanger Haft verurteilte. Ausgiebig berichtete die internationale Presse über die als besonders grausam geltende "Hexe von Buchenwald". Von der Zeit des Nationalsozialismus über den Prozess bis zum Suizid 1967 in der Haft rekonstruiert Alexandra Przyrembel die unterschiedlichen Erzählungen über Ilse Koch. Dabei zeigt sie, welche Vorstellungen von Gewalt, Geschlecht und Schuld sich darin kristallisieren und warum. Für die Nachkriegsgesellschaften wird klar: Je grausamer Ilse Koch geschildert wurde, desto mehr konnten Deutsche sich von ihr distanzieren und sich selbst entschulden. Eine kluge, erhellende Studie über das personalisierte Böse, das außerhalb der menschlichen Sphäre verortet wird. Prof. Przyrembel wird in Ihrem Vortrag die zentralen Ergebnisse ihrer Arbeit über Ilse Koch referieren. "Es bleibt ein Erschrecken über das Ausmaß der Verstrickung der westdeutschen Mehrheitsgesellschaft in die weiterhin wirkmächtige nationalsozialistische Ideologie, insbesondere den Antisemitismus nach 1945. " so Barbara Distel in ihrer Rezension in der Süddeutsche Zeitung , 30. Mai 2023

Kursnummer D1203
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Gebühr: 8,00
Dozent*in: Alexandra Przyrembel
Streifen, Ecken, Tralala
Sa. 08.06.2024 11:00
München

Lustige Kühe, nachdenkliche Pferde, ein gefährlicher Tiger – die Tiere auf den Bildern von Franz Marc sind sehr lebendig. Wo versteckt sich das Reh? Wer sieht die Vögel im Regen? Und könnt Ihr auch wiehern, fauchen, zwitschern? Wir lassen die bunten Farben auf uns wirken, werden selbst zu Tieren und zeichnen schließlich selbst lustige und wilde Tiere mit kräftigen Farben. Zwergerlwerkstatt für Kinder ab 4 Jahren und ihre Begleitung. Eintritt für Kinder frei, für Erwachsene 10 € (nicht enthalten in der Kursgebühr). Materialgeld je Kind 1,- Euro, Treffpunkt: München, Pinakothek der Moderne, Foyer,

Kursnummer D2754
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Gebühr: 18,00
Dozent*in: Franziska Wolff
Frühlingsmorgen, Fleischextrakt & Feuersbrunst
Mi. 19.06.2024 14:00
München, Ecke Luisen-/Elisenstr.

Mitten in München liegen drei Gärten, alle drei bekannt und doch kaum besucht: Die Lenbachgärten, ein neues abgeschottetes Luxusviertel, erbaut in „immer wiederkehrenden Grundformen der Architektur und des Städtebaus“. Daneben der Alte Botanische Garten mit seinen Baumexoten wie Taschentuch- oder Lederhülsenbaum und anderen „über den Erdkreis zerstreute Gattungen“. Beim Brunnen geht es darum, was Pferdeherden mit Wassermassen zu tun haben. Nach einem Besuch des einzigartigen Kunstpavillons geht es in den Effnerpark, geschaffen von König Ludwigs II. Hofgärtner. In dieser geheimnisvollen Grünanlage versuchen wir zu ergründen, warum des Königs Statue einst eingeschmolzen wurde, warum der Monarch eine Goethestatue hatte aufstellen lassen. Es geht um Eschenbäume und um Effners Parkbank, einen „Schafskopf“ und einen Scheißhausapostel, der München von der Cholera befreit hatte. Und - natürlich! - um Münchens prachtvollsten Brunnen. Auch um Nebensächliches wie Seifen, Senf, Saucen, Parfüms und Zwiebelstränge. Eine dufte Führung. Darauf werden wir bei Einkehr im Parkcafé anstoßen! Treffpunkt: München, Ecke Luisen-/Elisenstr., Ring-Skulptur

Kursnummer D2612
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Gebühr: 15,00
Dozent*in: Cornelia Ziegler
Jugendstil in Schwabing
Sa. 22.06.2024 14:00
München, Spielplatz am Elisabethmarkt

Mit der Eingemeindung Schwabings in die Stadt München im Jahr 1890 setze im neuen Stadtteil ein großer Bauboom ein, der dazu führte, dass hiesige Architekten einige Bauprojekte im gerade aufkommenden Jugendstil umsetzten ließen. Trotz der großen Schäden, die der Zweite Weltkrieg und die anschließende zweite Zerstörung nach dem Krieg verursachten, finden sich noch heute mehrere Juwelen dieser bedeutsamen Kunstepoche in Form prächtiger Hausfassaden.

Kursnummer D2613
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Gebühr: 15,00
Dozent*in: Patrick Lerach
Rund um den Nikolai-Platz - Bummeln und Geschichte erleben im alten Schwabinger Dorfkern
Fr. 28.06.2024 17:00
München, Nikolai-Platz

Uralte Bauernhöfe, ein Adelspalast und Unternehmervillen - das alles liegt nur wenige Meter voneinander entfernt. Bei diesem neuen Bummel durch das alte Schwabing geht es um schöne Gebäude, die früheren Bewohner und den Flair eines der schönsten Münchner Viertel. Treffpunkt Nikolai-Platz/Grünanlage

Kursnummer D2602
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Gebühr: 13,00
Dozent*in: Petra Rhinow
Münchens Mittelalterliche Reste
Di. 02.07.2024 10:45
München, am Marienplatz 15

Wir wandern um die erste Stadtmauer und suchen nach den ältesten Bauwerken, Bodendenkmäler und Ansichten Münchens. Neue Erkenntnisse der Stadtarchäologie illustrieren unsere Sehenswürdigkeiten ebenso wie die schönsten Sagen um ihre Entstehung. Treffpunkt: München, unter dem Talbrucktor, am Marienplatz 15

Kursnummer D2614
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Gebühr: 12,00
Dozent*in: Petra Rhinow
Institut für Pathologie des Klinikums Schwabing Die Siegfried-Oberndorfer-Lehrsammlung
Mi. 03.07.2024 18:00
München, Isoldenstraße
Die Siegfried-Oberndorfer-Lehrsammlung

Krimifans wird der Sektionssaal des Instituts für Pathologie mit seiner Inschrift "Mortui Vivos Docent", "Die Toten lehren die Lebenden" bekannt vorkommen. Szenen für "Tatort", "Siska", "Der Alte", "Die Chefin", "Polizeiruf 119" oder die "Eberhofer-Filme" wurden hier gedreht. In der Präparate-Lehrsammlung können unter anderem 1500 Jahre alte Mumienteile aus Ägypten bestaunt werden. Oberpräparator Alfred Riepertinger führt durch die Sammlung und berichtet über seine spannende Arbeit. Treffpunkt für die Führung im Institut für Pathologie der München Klinik Schwabing ist Haus 32, EG. Der Zugang zum Institut erfolgt über die Klinikzufahrt Isoldenstraße.

Kursnummer D2622
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Gebühr: 19,00
Dozent*in: Alfred Riepertinger
Von Kleinvenedig und der Lohe Idyllischer Spaziergang durch Untergiesing
Do. 04.07.2024 17:00
München, Borstei
Idyllischer Spaziergang durch Untergiesing

Unterhalb des Giesinger Bergs forschen wir nach Spuren der früheren Bewohner: Tagelöhner, Kleingewerbetreibende und Hofbedienstete. Wir finden zwischen großen Mietshäusern noch vereinzelte Herbergshäusl, alte Mühlen, frühere Manufakturen und zahlreiche romantische Ecken. Treffpunkt „Am Marianum“ Humboltstraße 2

Kursnummer D2604
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Gebühr: 13,00
Dozent*in: Petra Rhinow
Das Glockenbachviertel
Do. 04.07.2024 17:00
München Fraunhoferstr., Ecke Auenstr.

Den Namen des Viertels hat jeder schon gehört, aber nur wenige kennen die schönen Besonderheiten zwischen dem Alten Südfriedhof und der Isar. Dort fließt noch ein Stadtbach und es finden sich viele sehenswerte Häuser aus der Zeit um 1900. Beherrscht wird das Gebiet von der neuromanischen Pfarrkirche St. Maximilian, die noch Reste der Jugendstilausstattung birgt. Eine umfassende Sanierung verwandelte das Viertel mit seinen schönen Mietshäusern aus der Gründerzeit schließlich in eine teure Wohngegend.

Kursnummer D2615
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Gebühr: 15,00
Dozent*in: Anneliese Döhring
Olympia Park
Sa. 13.07.2024 12:00
München, U-Bahn Olympiazentrum

Die Olympiade 1972 war ein prägendes Ereignis für Münchner Stadtentwicklung. Doch die zunächst "heiteren Spiele" wurden durch das Attentat auf die israelische Mannschaft nachhaltig getrübt. In unserem Rundgang besuchen wir den Ort des Schreckens sowie die Gedenkstätten zu diesem Ereignis. Des Weiteren beleuchten wir die Entwicklung und die Nutzung der Spielstätten sowie des Olympischen Dorfs bis heute. Treffpunkt: München, oben am Aufgang der U-Bahnhaltestelle Olympiazentrum.                                                                                    

Kursnummer D2616
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Gebühr: 15,00
Dozent*in: Christian Exner
Rund um den Nockherberg
Mi. 17.07.2024 15:00
München, Obergiesing

Genießen Sie eine kleine Reise in die Vergangenheit: In der Gegend um den Nockherberg haben sich malerische und zauberhafte Ecken erhalten, die man erst auf den zweiten Blick entdeckt. Wir streifen durch die schönsten Straßenzüge, lernen die Geschichte dieses Viertels und seiner Bewohner kennen und genießen den Altmünchner Flair. Treffpunkt: Sankt-Bonifatius-Straße/Ecke Edelweiß-Straße Obergiesing

Kursnummer D2601
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Gebühr: 13,00
Dozent*in: Petra Rhinow
Neue Architektur und Jüdisches Leben
Sa. 20.07.2024 16:30
München, Jakobsplatz

Eine interessante Mischung von Informationen zum jüdischem Leben, sein Ritualen, Geboten und stadthistorischen Entwicklungen im Herzen von München erwartet sie bei unserem Rundgang. Erfahren sie mehr über jüdische Feste, orthodoxe Lebensweise und die neuesten Entwicklungen der Gemeinde. Die Neue Synagoge „Ohel Jakob“, das Gemeindezentrum und das Jüdische Museum, spielen dabei eine wichtige Rolle. Bei unserem „Stadtspaziergang“ entdecken wir geschichtsträchtige Orte und aktuelle Veränderungen im Stadtleben. Gibt es spezielle Trends in der Geschäftswelt und welche kulinarischen, jüdischen Einflüsse sind zu entdecken? Unsere Zeitreise startet im Mittelalter und führt uns bis ins 21. Jahrhunderts. Lernen sie dabei München unter neuen und spannenden Aspekten kennen. Treffpunkt: München, Jakobsplatz am Stadtcafé

Kursnummer D2617
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Gebühr: 12,00
Dozent*in: Ursula Simon-Schuster
Die Borstei
Mo. 22.07.2024 17:00
München, Borstei

In der Borstei scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Absolut ruhige Innenhöfe, liebevolle Details, nachbarschaftliches Miteinander und das mitten in München! Wir beschäftigen uns mit der Entstehung dieses Viertels, einer kleinen selbständigen Stadt in der Stadt. Wir genießen die malerischen Ansichten und die zahlreichen Kunstwerke, die den Garten schmücken und hören Geschichten von Persönlichkeiten, die hier gewohnt haben. Treffpunkt: Dachauer Straße Ecke Franz Marc Straße.

Kursnummer D2603
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Gebühr: 13,00
Dozent*in: Petra Rhinow
Schlachthofviertel
Mo. 29.07.2024 15:30
München, Lindwurmstr., Ecke Zenettistr.

Was das Münchner Schlachthofviertel so besonders macht? Hier gibt es nicht nur eine aktive Underground-Kulturszene, sondern tatsächlich noch einen Schlachthof mit einer lebendigen Infrastruktur an Zulieferer- und Großhandelsbetrieben. „Der Bauch der Stadt“ wird das Schlachthofviertel auch genannt. Willkommen im bewegtesten und gleichzeitig ehrlichsten Viertel, das München zu bieten hat. Nicht nur wegen der längsten legalen Graffitimauer im zentralen München oder dem Kulturgelände Bahnwärter Thiel. Im Schlachthofviertel vollzieht sich derzeit auch ein Phänomen: durch die Auslagerung großer Gewerke wie Schlachtbetriebe, oder Großmärkte werden weite Flächen frei und das Viertel verändert sich rasend schnell. Gerade in den Jahren der Umgestaltung und Zwischennutzung werden viele kreative Menschen angezogen und mit ihnen auch abenteuerlustige Gäste, die das Viertel gestalten. Begrenzt wird das kleine Stadtviertel von der Lindwurmstraße, der Kapuzinerstraße und der Thalkirchner Straße. Der Viehhof wurde bebaut und das Volkstheater ist von der Maxvorstadt dorthin umgezogen. Noch finden sich auf dem Gelände die Waschstraße der Viehtransporte und viele Vertriebs- und Fleischfirmen. Bekannt ist den meisten das Wirtshaus im Schlachthof, mit seinen Kabarett- und Theatervorstellungen. Mehr Streetlife geht eigentlich nicht.

Kursnummer D2618
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Gebühr: 12,00
Dozent*in: Ursula Simon-Schuster
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19.04.24 14:15:35