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Geschichte

3 Kurse

Info & Anmeldung: Tel.: 08122 9787-0, E-Mail

Doris Fähr
Geschäftsführerin & Programmbereich Gesellschaft

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Die Borstei
Mo. 22.07.2024 17:00
München, Borstei

In der Borstei scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Absolut ruhige Innenhöfe, liebevolle Details, nachbarschaftliches Miteinander und das mitten in München! Wir beschäftigen uns mit der Entstehung dieses Viertels, einer kleinen selbständigen Stadt in der Stadt. Wir genießen die malerischen Ansichten und die zahlreichen Kunstwerke, die den Garten schmücken und hören Geschichten von Persönlichkeiten, die hier gewohnt haben. Treffpunkt: Dachauer Straße Ecke Franz Marc Straße.

Kursnummer D2603
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Gebühr: 13,00
Dozent*in: Petra Rhinow
Schlachthofviertel
Mo. 29.07.2024 15:30
München, Lindwurmstr., Ecke Zenettistr.

Was das Münchner Schlachthofviertel so besonders macht? Hier gibt es nicht nur eine aktive Underground-Kulturszene, sondern tatsächlich noch einen Schlachthof mit einer lebendigen Infrastruktur an Zulieferer- und Großhandelsbetrieben. „Der Bauch der Stadt“ wird das Schlachthofviertel auch genannt. Willkommen im bewegtesten und gleichzeitig ehrlichsten Viertel, das München zu bieten hat. Nicht nur wegen der längsten legalen Graffitimauer im zentralen München oder dem Kulturgelände Bahnwärter Thiel. Im Schlachthofviertel vollzieht sich derzeit auch ein Phänomen: durch die Auslagerung großer Gewerke wie Schlachtbetriebe, oder Großmärkte werden weite Flächen frei und das Viertel verändert sich rasend schnell. Gerade in den Jahren der Umgestaltung und Zwischennutzung werden viele kreative Menschen angezogen und mit ihnen auch abenteuerlustige Gäste, die das Viertel gestalten. Begrenzt wird das kleine Stadtviertel von der Lindwurmstraße, der Kapuzinerstraße und der Thalkirchner Straße. Der Viehhof wurde bebaut und das Volkstheater ist von der Maxvorstadt dorthin umgezogen. Noch finden sich auf dem Gelände die Waschstraße der Viehtransporte und viele Vertriebs- und Fleischfirmen. Bekannt ist den meisten das Wirtshaus im Schlachthof, mit seinen Kabarett- und Theatervorstellungen. Mehr Streetlife geht eigentlich nicht.

Kursnummer D2618
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Gebühr: 12,00
Dozent*in: Ursula Simon-Schuster
Antisemitismus: Eine deutsche Geschichte
Mo. 16.09.2024 19:30
online

Der Anschlag auf die Synagoge in Halle 2019 hat nicht nur gezeigt, wie gefährlich die Lage für Juden in Deutschland geworden ist – die Debatte hat auch offengelegt, dass antijüdische Einstellungen schon lange in der Mitte der Gesellschaft existieren. Peter Longerich zeigt in seinem Vortrag, dass wir den gegenwärtigen Antisemitismus in Deutschland nicht begreifen können, wenn wir ihn vor allem als Sündenbock-Phänomen verstehen, wie es hierzulande in Schule und Hochschule gelehrt wird. Denn der Blick in die Geschichte offenbart, dass das Verhältnis zum Judentum bis heute vor allem ein Spiegel des deutschen Selbstbildes und der Suche nach nationaler Identität geblieben ist. Prof. Dr. Peter Longerich lehrte moderne Geschichte am Royal Holloway College der Universität London und war Gründer des dortigen Holocaust Research Centre. Von 2013 bis 2018 war er an der Universität der Bundeswehr in München tätig. Er war einer der beiden Sprecher des ersten unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus des Deutschen Bundestags und Mitautor der Konzeption des Münchner NS-Dokumentationszentrums. Seine Bücher über »Heinrich Himmler« (2008), »Joseph Goebbels« (2010) und »Hitler« (2015) fanden weltweit Beachtung. Zuletzt erschienen »Wannseekonferenz« (2016) sowie »Antisemitismus. Eine deutsche Geschichte« (2021).

Kursnummer D1207
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Prof. Dr. Peter Longerich
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18.07.24 08:42:46